Hermelin
Mustela erminea
Raubtiere22–31 cmtagaktivnachtaktiv
Waldrand & LichtungBach & Tümpel
Kleiner, flinker Jäger mit schwarzer Schwanzspitze, im Winter oft weiß. Im Winter tragen viele Hermeline ein weißes Fell.
TrittsiegelKlein, fünf Zehen, etwa 2 cm; im Schnee oft paarweise Sprünge
So erkennst du es
- Sommer: Rücken braun, Bauch weiß-gelblich
- Winter: oft ganz weiß
- Schwanzspitze immer schwarz
- Trittsiegel
- klein, fünf Zehen, etwa 2 cm; im Schnee oft paarweise Sprünge
- Wo zu finden
- Waldränder, Hecken, Wiesen und Ufer mit Steinhaufen
- Größe
- 22 bis 31 cm Körperlänge, dazu 8 bis 12 cm Schwanz
- Aktiv
- tagaktiv, nachtaktiv
Wann im Jahr
Aktiv: ganzjährig. Hauptzeit: November, Dezember, Januar und Februar.
Das Hermelin ist das ganze Jahr über aktiv. Besonders gut zu beobachten im November, Dezember, Januar und Februar. Im Winter tragen viele Hermeline ein weißes Fell.
Lebensweise
Was frisst das Hermelin?
Vor allem Wühlmäuse, dazu Kaninchen, Vögel und Eier.
Brutzeit
Paarung im Frühsommer, die Jungen kommen nach Keimruhe erst im folgenden Frühjahr zur Welt.
Gut zu wissen
Im Hermelinpelz der Könige stehen die schwarzen Tupfen für die Schwanzspitzen.
Rücksicht und Schutz
Lesesteinhaufen, Hecken und Totholz am Feldrand bieten Verstecke.
Beobachtungstipp
Es macht oft „Männchen“, um sich umzusehen. Geduld an Steinhaufen und Holzstapeln lohnt sich.
Nicht verwechseln mit dem Mauswiesel
Das Hermelin hat immer eine schwarze Schwanzspitze, das kleinere Mauswiesel nie.