Rothirsch
Cervus elaphus
Huftiere165–250 cmdämmerungsaktivnachtaktiv
LaubwaldNadelwaldWaldrand & Lichtung
Unser größtes Wildtier, berühmt für sein Röhren in der Herbstbrunft. Im September und Oktober röhren die Hirsche während der Brunft.
TrittsiegelZwei breite, abgerundete Schalen, 8–9 cm lang
So erkennst du ihn
- Rotbraunes Sommerfell, graubraunes Winterfell
- Männchen mit großem, verzweigtem Geweih
- Großer, gelblicher Spiegel am Hinterteil
- Trittsiegel
- zwei breite, abgerundete Schalen, 8–9 cm lang
- Wo zu finden
- Große, ruhige Waldgebiete, Truppenübungsplätze, Gebirge
- Größe
- 165 bis 250 cm Körperlänge, bis 150 cm Schulterhöhe
- Aktiv
- dämmerungsaktiv, nachtaktiv
Wann im Jahr
Aktiv: ganzjährig. Hauptzeit: September und Oktober.
Der Rothirsch ist das ganze Jahr über aktiv. Besonders gut zu beobachten im September und Oktober. Im September und Oktober röhren die Hirsche während der Brunft.
Lebensweise
Was frisst der Rothirsch?
Gräser, Kräuter, Triebe, Baumrinde und im Herbst Eicheln und Bucheckern.
Die Brunft
Im September und Oktober versammeln die Platzhirsche ein Rudel Weibchen um sich und röhren laut, um Rivalen fernzuhalten. Die Rufe tragen kilometerweit.
Geweih
Das Geweih wird jedes Jahr im Spätwinter abgeworfen und wächst bis zum Sommer neu, umhüllt von einer Haut, dem Bast.
Rücksicht und Schutz
Während der Brunft auf den Wegen bleiben und Abstand halten. Viele Forstämter bieten geführte Brunftwanderungen an.
Beobachtungstipp
In der Brunftzeit abends an Aussichtspunkten großer Waldgebiete lauschen, etwa im Harz, in der Eifel oder in der Schorfheide.
Nicht verwechseln mit dem Damhirsch
Der Damhirsch ist kleiner, im Sommer weiß gepunktet und trägt ein Schaufelgeweih.