Rötelmaus
Clethrionomys glareolus
Kleinsäuger8–12 cmtagaktivnachtaktiv
LaubwaldNadelwaldWaldrand & Lichtung
Häufigste Maus im Wald, mit rotbraunem Rücken und kurzem Schwanz. Im Herbst ist ihre Zahl am größten.
TrittsiegelWinzig, vier Finger vorne, fünf Zehen hinten
So erkennst du sie
- Rotbrauner Rücken, Flanken grau
- Stumpfe Schnauze, kleine Ohren
- Schwanz nur halb so lang wie der Körper
- Trittsiegel
- winzig, vier Finger vorne, fünf Zehen hinten
- Wo zu finden
- Wälder mit dichter Kraut- und Strauchschicht
- Größe
- 8 bis 12 cm Körperlänge, dazu 4 bis 6 cm Schwanz
- Aktiv
- tagaktiv, nachtaktiv
Wann im Jahr
Aktiv: ganzjährig. Hauptzeit: September und Oktober.
Die Rötelmaus ist das ganze Jahr über aktiv. Besonders gut zu beobachten im September und Oktober. Im Herbst ist ihre Zahl am größten.
Lebensweise
Was frisst die Rötelmaus?
Samen, Knospen, Rinde, Pilze, Beeren und Insekten.
Nachwuchs
Von April bis September bekommt sie mehrere Würfe mit je vier bis fünf Jungen.
Gut zu wissen
Sie ist eine Wühlmaus und klettert gut. Ihr Kot kann Hantaviren übertragen, deshalb beim Kehren von Gartenhäusern eine Maske tragen.
Rücksicht und Schutz
Totholz und Laub am Boden liegen lassen. Davon leben auch Eulen, Füchse und Wiesel, die von ihr satt werden.
Beobachtungstipp
Sie ist auch tagsüber kurz zu sehen, wenn du still an einem Baumstumpf mit Moos sitzt.
Nicht verwechseln mit der Waldmaus
Die Rötelmaus ist eine Wühlmaus mit stumpfer Schnauze. Die Waldmaus hat große Ohren, große Augen und einen langen Schwanz.