Marderhund
Nyctereutes procyonoides
Raubtiere50–70 cmnachtaktiv
Bach & TümpelLaubwaldWaldrand & Lichtung
Hundeartiger Einwanderer aus Ostasien, der aussieht wie ein Waschbär ohne Ringelschwanz. Im Frühsommer sind die Familien mit Welpen unterwegs.
TrittsiegelWie ein kleiner Fuchs, vier Zehen, Zehen gespreizt
So erkennst du ihn
- Dunkle Gesichtsmaske
- Kurzer, buschiger Schwanz ohne Ringe
- Langes, graubraunes Fell, kurze Beine
- Trittsiegel
- wie ein kleiner Fuchs, vier Zehen, Zehen gespreizt
- Wo zu finden
- Feuchte Wälder, Bruchwälder, Schilf und Seeufer, vor allem im Nordosten
- Größe
- 50 bis 70 cm Körperlänge, dazu 15 bis 25 cm Schwanz
- Aktiv
- nachtaktiv
Wann im Jahr
Aktiv: Februar, März, April, Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober und November. Hauptzeit: Mai und Juni.
Der Marderhund ist von Februar bis November aktiv. Besonders gut zu beobachten im Mai und Juni. Im Frühsommer sind die Familien mit Welpen unterwegs.
Lebensweise
Was frisst der Marderhund?
Mäuse, Frösche, Insekten, Vogeleier, Fisch, Beeren und Aas.
Herkunft
Er stammt aus Ostasien, wurde in Westrussland ausgesetzt und hat sich von dort nach Westen ausgebreitet.
Gut zu wissen
Er ist die einzige Hundeart, die eine echte Winterruhe hält.
Rücksicht und Schutz
Funde und Sichtungen können der Jagdbehörde gemeldet werden, sie helfen beim Erfassen der Ausbreitung.
Beobachtungstipp
Nachts an Uferwegen in Brandenburg oder Mecklenburg-Vorpommern ist die Chance am größten.
Nicht verwechseln mit dem Waschbär
Beide tragen eine Gesichtsmaske. Nur der Waschbär hat einen geringelten Schwanz.